Buchungslage zur EM 2008 enttäuschend


Euro 2008

(Quelle Bild: orf.at http://www.orf.at/080417-24112/index.html)

Danke für diese Bericht!  Gestern 15:00 Uhr – Termin Augenarzt und  er meint „Hoteliers haben es gut zur EM da wird abkassiert – ganz Wien ist ausgebucht!“   Aber es ist nicht so – Buchen Sie hier Ihr Zimmer EURO 2008 – viele Kontingente wurden stoniert – wie ich es bereits im Herbst gepostet habe. Es wird wie bei der WM in Deutschland. Jetzt öffnen die Hoteliers die Zimmer mit sehr hohen Preisen. Liebe Fans, bald gibt es Schnäpchenpreise am Wiener Hotelmarkt.

Hoffen auf Last-Minute-Bucher

EM-Touristen statt Business-Gäste: Diese Rechnung geht nicht auf.
Die Euphorie, die Wiens Touristiker im Zusammenhang mit der Euro 2008 verbreiten, ist laut „Presse“ (Freitag-Ausgabe) ziemlich übertrieben. Demnach ist in der Hotelbranche zu hören, dass die Auslastung für die EM-Woche keineswegs weit über dem Vorjahr, sondern eher deutlich darunter liege.
Dass im Juni alle Hotels ausgebucht seien, sei eine glatte Falschmeldung, bestätigt der Präsident der österreichischen Hoteliervereinigung, Peter Peer, der Zeitung. Und seine Chefin der Wiener Landesgruppe, Michaela Reitterer, meint: „Es gibt für Juni noch Hotelzimmer in allen Kategorien.“

Sogar Minus für Hotelbranche möglich
Interessant ist dabei ein direkter Vergleich: Trotz Europameisterschaft ist der Mai mit Stand Mitte April besser gebucht als der Juni, sagt Reitterer. Grund für die gute Buchungslage im Mai sind übrigens auch die drei Feiertage, die günstig für verlängerte Wochenenden fallen und Destinationen von Städtereisen begünstigen.

Sowohl Peer als auch Reitterer sind selbst zwar vorsichtig mit Prognosen, halten es aber beide für möglich, dass am Ende der Europameisterschaft ein Minus für die Wiener Hotelbranche stehe.

Kongresstourismus „fällt flach“
Reitterer: „Sie dürfen nicht vergessen, dass der Juni einer unserer stärksten Monate ist, da spielt sich enorm viel Business- und Kongresstourismus ab. Der fällt flach.“ Während einer EM gibt es kaum Geschäftsreisen nach Wien und wenn, dann nur wegen der EM.

EM-Gäste bleiben zu kurz
Der typische EM-Gast bleibe nicht sehr lange, sondern kommen wegen eines Spiels. Zwischen den Spieltagen seien daher viele Hotels nicht gebucht, meint Peer.

Dennoch glaubt er an Nachfrage in letzter Minute: „Viele wissen überhaupt nicht, dass noch Zimmer frei sind und fragen daher gar nicht an.“ Da könnte noch eine Euro-Welle anrollen, hofft Peer.

Werbeeffekt dennoch wichtig
Unzufriedenheit sei aber unangebracht, meint Reitterer und setzt auf Nachhaltigkeit: Wichtig sei für die Hotels vor allem, dass die Bilder der EM einen Werbeeffekt für Wien hätten, und dadurch danach mehr Gäste nach Wien kämen.

In den anderen Austragungsstätten ist die Lage mit Wien nur bedingt vergleichbar: Die Auslastung der Klagenfurter Hotels ist keine sehr ambitionierte Übung, in Salzburg und Innsbruck ist der Juni im Gegensatz zu Wien ohnehin nicht der stärkste Monat.
Quelle: http://www.orf.at/080417-24112/index.html

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