Türkisches Hotel nimmt Gäste als „Geiseln“

Mehr als hundert Touristen aus Belgien und Frankreich sind in einem türkischen Hotel in Antalya zu „Geiseln“ geworden. Das Management forderte 80.000 Euro, die ihm der in Konkurs gegangene belgische Reiseveranstalter Christophair schuldete, wie das Reisebüro, das die Reisen verkauft hatte, heute mitteilte.

Um einen Teil des Geld einzutreiben, habe das Hotel von jedem der überwiegend älteren Reisenden 275 Euro verlangt, bevor sie auf ihre Zimmer und zum Essen durften. 40.000 Euro zahlte demnach ein Garantiefonds. Morgen sollten die Touristen nach Hause reisen.

(Quelle: 25.11.2008, http://www.orf.at/ticker/editorial.html)

Auf die erste Seite von Google Maps

Ein Ziel für das heurige Jahr war mit Hotel Wien  mit dem Tourotel Mariahilf auf der ersten Seite von Google platziert zu sein. Ich muss sagen, es war sehr viel Arbeit. Google Maps habe ich leider unterschätzt – aber jetzt ist es geschafft.

DANKE  Google – Biete ab sofort dieses Service auch anderen Hotels und Firmen an.

Hotel Wien
Hotel Wien

Petersburger Hotelgeschichten

In ihrem Buch „Geschichten eines St. Petersburger Hotels“ schildern die Autoren Maureen und Matthias Volker den Aufbau eines Viersternehotels in Sankt Petersburg. Beide standen selbst an der Spitze des Projekts und so ist ihr Buch einBlick hinter die Kulissen der gehobenen Gastronomie der Newa-Metropole aus der Sicht polyglotter Geschäftsleute.

Petersburger HotelgeschichtenLangweilig wird das Buch auf keiner Seite. Immer weiter verfolgt man den interessanten Fortgang des ehrgeizigen Projekts, das natürlich von zahlreichen Pannen begleitet wird. Russlandkenner wird es nicht wundern, dass das Haus am Ende über ein halbes Jahr später eröffnet, als zunächst geplant. Auch danach bleibt das Werk unterhaltsam, fallen doch die ersten Öffnungsmonate des Betriebs in die Steuermarken-Krise mit Alkoholmangel in Russland, den auch die Hotelbar mehr schlecht als recht zu umschiffen hatte und in die Zeit des G8-Gipfels in Sankt Petersburg.

Auch ohne gastronomische Fachkenntnisse einfach zu verstehen ist hierbei das Geschriebene. Sind Fachbegriffe unumgänglich, werden sie sogleich erläutert. Hierbei ergibt sich ein spannender Blick in die Gepflogenheiten der internationalen Hotellerie. Welcher Laie hätte zum Beispiel gedacht, dass ein „horizontaler“ oder „kalter Checkout“ schlicht und ergreifend der Tod eines Gastes innerhalb des Hotels ist? Ähnlich mitfühlend wie diese Bezeichnung sind die Sorgen und Nöten der Betreiber („Wenigstens hat er keine große Sauerei im Zimmer gemacht“, S. 61) im Zusammenhang mit einem solchen Ereignis. Man merkt es auch hier: Nicht wie ein Wirtschafts-Fachbuch, sondern wie ein lockerer Blog sind die „Geschichten eines St. Petersburger Hotels“ geschrieben. Gerade die offene, tabulose Art bereitet aber auch Lesegenuss. Offenbar handelt es sich um die aufbereitete Version eines Email-Tagebuchs für die daheim gebliebenen Bekannten. „Petersburger Hotelgeschichten“ weiterlesen

Forscher erklären YouTube-Epidemien

mentareForscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich haben mit mathematischen Methoden die Aufmerksamkeitsspirale beschrieben, die abläuft, wenn YouTube-Videos zum Renner werden.

Der Hype um die Videos verläuft dabei zumindest teilweise nach physikalischen Gesetzen. Riley Crane und Didier Sornette untersuchten, wie es dazu kommt, dass ein Video eines Unbekannten auf der Internet-Plattform innerhalb weniger Wochen millionenmal angeschaut wird. Mit einfachen mathematischen Modellen beschrieben sie dieses herdenähnliche Verhalten der Benutzer.

Kein Herdentrieb mit Harry Potter

Die Wissenschaftler unterteilten erfolgreiche YouTube-Videos in drei Kategorien, wie ETH-Life, die Online-Zeitung der ETH Zürich, am Montag schrieb: „Junk“-Videos generieren viel Aufmerksamkeit, jedoch nur über sehr kurze Zeit. Sie lösen keinen „Herdentrieb“ innerhalb der YouTube-Gemeinschaft aus. Die „viralen“ Videos dagegen breiten sich epidemieartig aus, zum Beispiel dank Empfehlungen per E-Mail, Blogs und Internet-Links. Ein Beispiel dafür ist ein Werbevideo für einen Harry-Potter-Film, wie die Forscher in ihrer kürzlich in der Wissenschaftszeitschrift „PNAS“ erschienenen Studie schreiben.

Die dritte Kategorie, die „Qualitäts“-Videos, erlangt aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften plötzlich große Aufmerksamkeit, die danach langsam abebbt. Beispiele sind Videos zum Tsunami in Südostasien im Dezember 2004. Die Forscher entdeckten, dass die Filme ganz charakteristische Kurven der Zuschauerzu- und -abnahme haben. Das Abebben der Aufmerksamkeit bei viralen Videos etwa lasse sich mit Mathematik beschreiben, die zur Modellierung von Nachbeben bei Erdbeben benutzt wird. „Forscher erklären YouTube-Epidemien“ weiterlesen

Hotel-Rankings bei HRS:

Unabhängige und transparente Bewertungen von Hotelgästen für Hotelgäste

Nicht immer, aber auch hier wird getrickst – der einzige Unterschied – es kostet ein wenig Geld – lg markus

Immer mehr Menschen vertrauen auf Hotelbewertungen im Internet. Bei der Wahl des richtigen Strandhotels für den Sommerurlaub oder des passenden Skihotels für die Weihnachtsferien spielen Bewertungen anderer User häufig eine ausschlaggebende Rolle. Was viele jedoch nicht wissen: Bei zahlreichen Online-Portalen sind die Einträge und Bewertungen leicht zu beeinflussen. Sie stammen nicht unbedingt von Gästen, die das Hotel auch wirklich besucht haben, sondern können von jedem beliebigen Internet-Nutzer eingestellt
werden.

Nicht so bei HRS – HOTEL RESERVATION SERVICE: Nur Gäste, die auch tatsächlich in einem der 230.000 Hotels aus dem HRS-Angebot übernachtet haben, dürfen eine Bewertung über ihren Aufenthalt abgeben. Damit ist sicher gestellt, dass die Bewertungen unabhängig und transparent bleiben. So schützt HRS nicht nur die bewerteten Hotels, sondern auch die monatlich rund 5,5 Millionen Nutzer vor Missbrauch. „Hotel-Rankings bei HRS:“ weiterlesen