Wifo: Finanzkrise dämpft heimischen Tourismus


Die weltweite Finanzkrise drückt auf die Reiselust. Neben den Investitionen der Unternehmen und den Warenexporten wird nach Ansicht des Wirtschaftsforschungsinstitutes (WIFO) der Tourismus am stärksten „gedämpft“ werden.

Besonders betroffen wird der von Business-Kunden abhängige internationale Städtetourismus sowie Fernreisedestinationen von der Karibik bis nach Dubai, von Spanien bis in die Türkei sein, so WIFO-Tourismusexperte Egon Smeral in der Montag-Ausgabe der Tageszeitung „Kurier“.

Rückgänge ab März erwartet
Nach einer „passablen“ Wintersaison erwartet Smeral ab März aber auch in Österreich „spürbare Nachfragerückgänge“, bleibt jedoch verhalten optimistisch: „Andere verlieren noch mehr als wir. Österreich kann daher relativ gesehen sogar Marktanteile in einem schrumpfenden Gesamtmarkt gewinnen“, wird Smeral im „Kurier“ zitiert.

Aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise werde die europäische Tourismuswirtschaft 2009 um knapp fünf Prozent schrumpfen, die österreichische „nur“ um 2,8 Prozent, erwartet der WIFO-Experte. Österreich würden einige Sonderfaktoren zugutekommen: Da vor allem Fernreisen verlieren dürften, profitiere Österreich von seinem hohen Anteil an deutschen Gästen sowie von den Österreichern, die günstig mit dem Pkw anreisen können.

Quelle: www.orf.at
Datum: 05.01.2009
Tageszeitung Kurier – Egon Smeral

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