Top Ten – Die interessantesten neuen Hotels des Jahres


Top Ten Hotels
Top Ten Hotels

Luxusinsel Laucala – Neues Top-Resort auf den Fidschi-Inseln

„W-Hotel Barcelona“, Spanien

Offiziell steht das W für den Slogan „whatever/whenever“ (was auch immer/wann auch immer). Man kann das W allerdings auch als Kürzel für „worldwide“ (weltweit) deuten, denn die zu Starwood Hotels & Resorts gehörende Designhotel-Marke wächst rasant (27 Häuser in 7 Ländern).

Das W-Hotel Barcelona“ wird mit seiner Eröffnung am 1. September der zweite europäische W-Standort nach Istanbul sein. W wie „welcome“ (Willkommen) –die dritte Lesart des Namens drückt sich im Design aus, das jeweils regionale Vorlieben berücksichtigt. So hat das W-Hotel im ausgehfreudigen Barcelona eine Bar mit Kingsize-Liegewiesen auf dem Dach. (www.whotels.com)

„Silken“, Berlin, Deutschland

Design! Mit diesem Schlachtruf expandiert auch die Hotelgruppe Silken: Als erster deutscher Standort soll im Frühjahr ein Silken in Berlin das bislang vornehmlich spanische Portfolio ergänzen. Seit Silken vor drei Jahren in
Madrid das „Hotel Puerta América“ eröffnete, das von 19 bekannten Architekten gestaltet wurde, darunter Norman Foster und Zaha Hadid, sind die Erwartungen hochgesteckt. Sie sollen in Berlin mit einer Wellnesslandschaft
samt Pool auf dem Dach des siebenstöckigen Neubaus erfüllt werden. (www.hoteles-silken.com)
Nahost

„Evason Ma’In“, Jordanien

Der einzige Kunststoff, den Eva Malmstroem akzeptiert, sind die Kreditkarten ihrer Gäste. Ansonsten versucht die Schwedin, die zusammen mit ihrem aus Indien stammenden Mann 1995 einen Hotelkonzern aus der Taufe hob, alles
Künstliche von ihren Luxus-Resorts fernzuhalten. Unter Lohas (frei übersetzt: Yuppies mit Öko-Gewissen) gelten die vier zur Gruppe gehörenden Marken Soneva, Six Senses Hideaways, Evason und Latitudes denn auch als
erste Wahl bei Reisen nach Asien, wo Six Senses 14 Anlagen betreibt. Nach einer ersten Expansion in den Oman folgt nun im Frühjahr die Neueröffnung des Evason Resort & Spa im jordanischen Ma’In nahe dem Toten Meer. Den
„sechs Sinnen“ schmeicheln hier Quellen, mineralreiches Salz und ein auf einer Felsenklippe thronendes Restaurant mit Blick ins Heilige Land. (www.sixsenses.com)

Amerika

„Shangri-La Vancouver“, Kanada

Mit der Eröffnung des ersten Hotels in Kanada betritt Asiens führende Gruppe (58 Häuser), die weltweit zu den Top Ten der Luxushotellerie gehört, im Februar erstmals amerikanischen Boden. Auf ihrer Expansion gen Westen wird
Shangri-La Ende 2009 auch Europa erreichen und ein Hotel in Paris eröffnen.
Wichtiger jedoch ist Nordamerika, wo Shangri-La mit seinem ausgefeilten Pflegekonzept (jeder Mitarbeiter wird drei Monate geschult) auf mehr Nachholbedarf in puncto Wellness stößt, als im Spa-verwöhnten Europa.
Einzigartig in Vancouver dürften etwa die 100 Quadratmeter großen Privat-Spa-Räume für Paare sein. (www.shangri-la.com)

„Banyan Tree Mayakoba“, Mexiko

Die „Banyan Tree“-Kette wurde von einem Chinesen gegründet, der in den 70er-Jahren in der damals verschmutzten Banyan-Tree-Bucht nahe Hongkong lebte. 20 Jahre später eröffnete Ho Kwon Ping das erste Hotel im
thailändischen Laguna Phuket, wobei seine Vita ihn drei Grundsätze lehrte: Schutz der Privatsphäre, der Sinne und der Umwelt. Für das auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan angesiedelte „Banyan Tree Mayakoba“ (mit der
Eröffnung im Februar ist es das erste Banyan Tree in Amerika) bedeutet das: Alle 132 Villen haben einen Pool im eigenen Garten, der Spa verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz aus Massagen und Duftzeremonien, und ein Teil der
Einnahmen fließt in den Naturschutz. (www.banyantree.com)

„Andaz West Hollywood“, USA

Led Zeppelin, Rolling Stones, David Bowie – mit großen Namen der Musikgeschichte bewirbt die Global Hyatt Corporation (365 Hotels in 45 Ländern) ihr neues Haus in Los Angeles. 1963 als erstes Wolkenkratzerhotel
am Sunset Strip eröffnet, wird es ab Januar unter dem Namen Andaz firmieren und dem benachbarten Platzhirsch „Mondrian“ Konkurrenz machen. Denn wie das einstige Flaggschiff von Ian Schrager zielt auch die neue Hyatt-Marke Andaz auf junge, design-affine Gäste. Persönlicher Empfang statt Rezeption, Lounge statt Lobby, Kunst statt Plüsch und Biokost statt Büfett – mit diesem Rezept ist bereits das erste Andaz in London erfolgreich. Das zweite in West
Hollywood hat zudem einen Pool auf dem Dach. (www.hyatt.com)

Asien

„Robinson Club Maldives“, Malediven

Der deutsche Clubanbieter besinnt sich seiner Wurzeln: Im Frühjahr wird er im südlichen, touristisch unerschlossenen Teil der Malediven eine Insel beziehen, die dem Namensgeber der Kette, Robinson Crusoe, sicher gefallen hätte. Seit Eröffnung des ersten Clubs 1971 auf Fuerteventura hatte das zum Reisekonzern TUI gehörende Unternehmen zwar an den schönsten Mittelmeerstränden gebaut. Aber nur fünf der derzeit 21 Anlagen stehen
wirklich auf einem Eiland. Fern der Zivilisation sind die Gäste dort freilich nicht – anders nun im Gaaf-Alif-Atoll, wo der „Robinson Club Maldives“ die erste Hotelanlage ist. Wer es noch ein bisschen einsamer mag, kann sich auf einer Nachbarinsel aussetzen lassen, die nur mit einem Overwater-Bunglow bebaut ist – für kurze Zeit freilich und mit Champagner im Seesack. (www.robinson.com)

Afrika

„One & Only Cape Town“, Südafrika

Eine Ahnung vom Luxus dieser Anlage bekommt, wer Sol Kerzner und sein jüngst eröffnetes „Atlantis Resort Dubai“ auf Palm Jumeirah kennt. Mit „Afrikas spektakulärstem Stadt-Resort“ (Zitat Kerzner) will der in Südafrika geborene
Hotel-Visionär nun der dort führenden Hotelgruppe Sun International Konkurrenz machen, die übrigens auch von ihm gegründet worden ist. Wenn das Fünfsternehotel am Kap der guten Hoffnung im Mai eröffnet, muss sich Kerzner
also gewissermaßen selbst übertreffen.

Quelle: http://www.welt.de/reise/article2919509/Die-interessantesten-neuen-Hotels-des-Jahres.html
Von Bettina Seipp 12. Januar 2009, 07:15 Uhr

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