Intercontinental Berchtesgaden Resort


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MÜNCHEN/OBERSALZBERG. Der Freistaat Bayern zieht Konsequenzen aus der Affäre um das Intercontinental Berchtesgaden Resort auf dem Obersalzberg. Das Land wolle mittelfristig seine Beteilung loswerden, gab Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) in München bekannt.

Die Betreibergesellschaft des 5-Sterne-Hotels, eine hundertprozentige Tochter der Bayerischen Landesbank, wies im vergangenen Jahr einen Verlust von 15 Mio. Euro aus, wie kürzlich bekannt wurde. Das Minus der Berchtesgaden International Resort Betriebs GmbH trägt die ebenfalls verlustreiche und mit 10 Mrd. Euro staatlich gestützte Bayern LB.

Gemanagt wird das Luxushotel von der Intercontinental Hotel Group. Claus Geißelmann, Direktor des Resorts am Obersalzberg, distanziert sich von den Zahlen der Betreibergesellschaft. „Seit Eröffnung des Hauses im März 2005 führt die Intercontinental Hotel Group das Resort und steigerte die Umsätze laufend“, sagte er der AHGZ. Für 2008 könne er einen Bruttobetriebsgewinn von 700.000 Euro vorweisen. In der Wirtschaftskrise sei er mit einer Auslastung von 53 Prozent durchaus zufrieden.

Quelle: AHGZ online
Bild: Intercontinental www.berchtesgaden.intercontinental.com

2 Gedanken zu „Intercontinental Berchtesgaden Resort

  1. B. R. hat deine Notiz „Lidl lohnt sich“ kommentiert:

    Wenn man langfristig über Lidl oder Hofer Reisen versucht, seine Zimmer zu verkaufen, ist der Konkurs schon vorprogrammiert. Sicherlich lässt sich dadurch eine sehr gute Auslastung erreichen, nur zu welchem Preis ? Was nützt es mir, wenn ich den ganzen Sommer hindurch ausgebucht bin, aber am Saisonende trotzdem kein Geld übrig bleibt.
    Das Problem an der ganzen Sache ist nur, dass diese Hotels dann irgendwann Pleite gehen, die Bank den ganzen Laden versteigert und dann der neue Eigentümer womöglich wirklich mit solchen Dumpingpreisen halbwegs gut leben kann. Er ist ja die ganzen Schulden los, die sein Vorgänger für die Errichtung aufgenommen hat.

    Meiner Meinung nach wird auch von allen Tourismusorganisationen (ÖW, SLT usw.) immer der Fehler gemacht, nur von den Nächtigungen zu sprechen. Ich führe selbst einen Hotelbetrieb und behaupte, dass eine Nächtigungssteigerung um 30 % in den Sommermonaten überhaupt kein Problem ist, wenn man über den Preis verkauft

  2. S.K. hat deine Notiz „Lidl lohnt sich“ kommentiert:

    Unterm Strich wird es damit nicht besser. Reichen den Banken Bankbewegungen aus? Auch wenn die Zimmerrate im Keller ist?

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