Facebook-Nutzung nach Geschlechtern unterschiedlich-Frauen nutzen andere Applikationen als Männer


Facebook-ApplicationenFacebook und seine zahlreichen Applikationen werden von Frauen und Männern völlig unterschiedlich genutzt. Die Popularität einer Facebook-Anwendung hängt in erster Linie davon ab, von welchem Geschlecht sie vorwiegend eingesetzt und ob sie weithin als „cool“ eingestuft wird. Zu diesem Schluss kommen die Forscher Rebekah Russell-Bennet und Larry Neale von der Queensland University of Technology http://www.qut.edu.au. Die beiden australischen Wissenschaftler untersuchten den Wert von beliebten Applikationen wie „Superpoke“, „Scrabble“ oder „Mousehunt“, die eine Interaktion zwischen den Nutzern von sozialen Netzwerken ermöglichen.

Laut Russell-Bennett wollen Frauen vor allem Applikationen, über die sie sich selbst irgendwie darstellen oder ausdrücken können. Männer hingegen würden in erster Linie die Herausforderung eines „sozialen Wettbewerbs“ suchen. „Facebook-Nutzer wollen coole Applikationen besitzen und teilen, die ihren Stand innerhalb des Freundesnetzwerks aufwerten. Für Frauen geht es dabei um Selbstdarstellung, für Männer geht es darum, wer der Beste ist“, erklärt die Wissenschaftlerin.

Aus kommerzielle Sicht dürften diese Erkenntnisse für Unternehmen und Organisationen nicht uninteressant sein. Denn Russell-Bennett betont unter anderem, dass die meisten es bisher nicht wirklich verstehen, Applikationen zu entwickeln und jene Funktionen auszumachen, die die Nutzer tatsächlich dazu animieren, die Anwendungen auch an Freunde in ihrem Netzwerk weiterzuempfehlen. Wie eine Untersuchung des britischen Interactive Advertising Bureau (IAB) kürzlich zeigte, fühlt sich darüber hinaus zumindest ein Drittel der User genervt von Applikationen und Produktanfragen (pressetext berichtete).

„Populäre Applikationen können zehntausende Views pro Monat erzielen. Angesichts dessen, dass diese Anwendungen relativ günstig in der Entwicklung sind und nahezu kostenfrei vertrieben werden können, sind sie ein attraktiver Ersatz für traditionelle Werbung“, meint Russell-Bennett. Bisher sei es jedoch so, dass die Unternehmen Geld in Anwendungen investierten, die nicht wirklich erfolgreich seien. Daher seien die Erkenntnisse über die geschlechterspezifische Nutzung und darüber, was User zur Weiterempfehlung animiert, besonders hilfreich für die Marketingabteilungen. (Ende)

Quelle: 23.06.2009, pressetext.deutschland

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