Urlaub der Zukunft: In fliegenden Hotels um die Welt


Reisen im fliegenden Luxus-Hotel

Als Inbegriff der Superlative war bislang Dubai bekannt. Nun haben sich britische Produktdesigner kreativ ausgetobt. Herausgekommen ist ein fliegendes Luxus-Hotel wie aus einem Science-Fiction-Film.

Die „Aircruises“, wie die Designer ihre großen Gefährte nennen, sollen 265 Meter hoch und bis zu 378 Tonnen schwer sein. Das futuristische Luftschiff, das Seymourpowell ursprünglich als Eigenprojekt entwickelt hat. Die Idee: Höchsten 100 Passagiere sollen mit viel Raum für Wohnen, Speisen und Entspannen luxuriös über den Wolken reisen können. So stellen sich Designer der britischen Firma Seymourpowell das fliegende Hotel der Zukunft vor. Geräuschlos schwebt es durch die Lüfte.

Die Idee für das schwebende Hotel erregte die Aufmerksamkeit des koreanischen Bauunternehmens Samsung Construction and Trading (C&T). Im Auftrag des Konzerns wurde das Projekt nun weiterentwickelt. Herausgekommen ist der Entwurf für ein 265 Meter hohes Luftschiff, in dem Gäste in vier Duplex-Appartments, einem Penthouse oder fünf kleineren Wohneinheiten logieren können.

Statt im ressourcenaufwändigen, engen Flugzeug um die Welt zu hetzen, soll Reisen wieder zu einer besinnlichen Erfahrung mit möglichst geringer Umweltbelastung werden. Der neue Luxus an Bord des Aircruise ist sein Überfluss an Zeit und Raum.

Mit 100 bis 150 Stundenkilometern schweben die Passagiere relativ gemächlich ihrem Ziel entgegen. Die maximale Flughöhe liegt dabei bei 3657 Metern. Für die Strecke von London nach New York benötigt man so 37 Stunden, von Los Angeles nach Schanghai 90 Stunden. „Langsamkeit ist die neue Schnelligkeit“, erklärt Chef-Designer Nick Talbot das Aircruise-Konzept.

Solarstrom soll für den Antrieb des Luftschiffs sorgen, Wasserstoff für den Auftrieb. Neuartige Materialien und Stabilisierungstechniken machen das Schiff mit 378 Tonnen zu einem relativen Leichtgewicht. Von diesen technischen Neuerungen will Samsung beim Bau nachhaltiger Gebäude für die Zukunft profitieren.

Bislang existiert das Luftschiff allerdings nur auf dem Papier. Seymourpowell hat für das Projekt aber bereits detaillierte und umsetzbare technische Vorgaben entwickelt. Noch ist jedoch nicht bekannt, wie viel ein Ticket für die Luftschiffe kosten soll.

Quelle: 09.02.2010, AHGZ.de

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