Mein Leben als Hotelcoach auf der ITB – Teil II


Der erste Tag auf der ITB 2010 stand ganz im Zeichen der Bewertungsportale, Web 2.0 & Social Media.

Zunächst luden David Schlee von hotel-hosting und die Greenline-Hotels Gruppe zur Podiumsdiskussion zum Thema „Wie gehen mittelständische Hotels mit Online Hotelbewertungen um? Welche Chancen und Risiken gibt es?“ in die ICC Lounge ein.

 Im Internet kann JEDER Hoteltester sein – Hotelbewertungsportale machen es möglich. Egal, ob das Bett zu hart, die Sauberkeit unzureichend oder das Personal unfreundlich war, auf diesen Plattformen kann man es anderen Interessierten mitteilen.

 Aber wie zuverlässig sind die Portale wie Holidaycheck, Trivago, Tripadvisor & Co. wirklich?

Ist die Akzeptanz und Weiterentwicklung der Bewertungsportale noch aufzuhalten? Wie bleibt man als Hotelier am Laufenden und wie nutzen sie dieses Potential? Wie kann man Bewertungen retten, verbessern, beherrschen? Viele Fragen standen im Raum…

Leider wurde das Thema nur sehr wenig beleuchtet. Im Vordergrund stand eine Debatte zwischen den Podiumsteilnehmern Oliver Winter (General Manager A&O Hotels & Hostels) und Georg Ziegler (Senior Marketing Manager HolidayCheck AG). Inhalt: Manche Hotels möchten nicht im Internet insbesondere auf Hotelbewertungsportalen platziert werden und kämpfen somit gegen Windmühlen an…

Fazit: zu wenig Antworten! Thema verfehlt.

In der zweiten Hälfte des Tages widmete ich mich dem Thema „Web 2.0 and Social Media: Lessons from the Leaders“. Es diskutierten Christine Petersen (Chief Marketing Officer Tripadvisor, Hugo Burge (Chairman of Cheapflights), Dirk Föste (Marketingleiter RUF Jugendreisen), Kai Ostermann (Direktor Tourism Queensland), Dominik Sobotka (Online Kommunikationsleiter Travel Charme Hotels & Resorts).

Auch in der Tourismusbranche bieten Web 2.0 und Social Media enorme Chancen für Kundengewinnung und –bindung. Im Rahmen dieser Podiumsdiskussion wurden Best Practise- Modelle von Destinationen, Reiseveranstaltern und Hotels präsentiert. Es wurden die „Do´s and Don´ts“ hinterfragt und aufgezeigt, wie Marketingkommunikation und PR mit Social Media funktionieren. Petersen zeigte explizit den wirtschaftlichen Erfolg von Social Media am Beispiel Tripadvisor. Trotz alle dem bleibt eine Frage bestehen, wohin entwickelt sich Social Media in Zukunft?

Mein Fazit: Keine Reise ohne Social Media. Jedes Touristikunternehmen, welches die Urlauber im Netz ernst nimmt, kann nur gewinnen.

Nach diesem Einstieg in die Thematik lauschte ich dem Referent Thomas Lendzion (Geschäftsführer von hotel webservice) zum Thema „Social Booking – wie lassen sich Buchungsschnittstellen in Social Media integrieren?“ in der Halle 25 direkt beim Stand 140  – der Social Media Lounge, welche sich einem hohen Andrang erfreute. Fazit: informative Präsentation.

Am Ende des 2. Tages habe ich an spannenden Diskussionen teilgenommen und interessante Kontakte geknüpft. Vielen Dank an alle Beteiligten dafür.

P.S.: In den 26 Hallen widmete man sich u.a. folgenden Schwerpunkten: Hotellerie, Travel Technology, Economy Accomodation, Supply & Mobile Travel Services, Forum Wellness, ITB Kongress mit dem Future, Hospitality, Destination und Aviation Day.

 

Ein Gedanke zu „Mein Leben als Hotelcoach auf der ITB – Teil II

  1. Hotels müssen sich nicht nur mit Hotelbewertungsplattformen auseinander setzen, sondern auch mit Blogs. Blogs werden immer beliebter. Und wenn ein erfolgreicher Blog etwas schlechtes über ein Hotel schreibt, dann wirkt sich das nunmal negativ auf das Geschäft aus.

    Ich finde diese Entwicklung sehr interessant.

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