Wolf Schneider rechnet mit den Bloggern ab


Sprachpapst Wolf Schneider rechnet in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ mit Blogs ab: „Drei Viertel dessen, was dort produziert wird, ist trauriges Geschwätz“, so der 84-Jährige. „Geschwätz, weil es wenig Substanz hat, und traurig, weil die meisten doch wohl gelesen werden wollen“. Er habe Mitleid mit denen, die sich mitteilen wollten und so gar keine Ahnung davon hätten, wie man das mache.

Der einzige Vorteil von Twitter sei, dass man dort nicht so viel Geschwätz verbreiten können wie per Blog, so Schneider. Er selbst lässt sich das Internet ausdrucken: „Ich benutze gar keinen Computer, aber meine Frau verfolgt ein Dutzend Blogs und Twitter und druckt mir das aus. Kein Tag, an dem ich nicht mindestens zwei Blogs lese!“.
Lebendig und klar zu schreiben, sei in Blogs und Twitter wichtiger denn je, gibt Schneider seinen „Enkeln“ mit auf den Weg. Für die hat er jetzt sogar ein Buch geschrieben: „Deutsch für junge Profis“.

Quelle: 07.05.2010 kress.de von Marc Bartl

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