Facebook ist zum Plaudern da: viel Blabla, kaum Wirkung für Hotelbucher


Welche Webseiten werden vor der Online Buchung genutzt?
Quelle: Martina Teufel, BA: Falkensteiner Online Umfrage, April 2010

Nur ein Prozent aller Urlaubsentscheidungen werden aufgrund von Informationen aus Facebook und Co. getroffen. Die wichtigste Informationsquelle für Hotelbucher ist derzeit die Hotelwebsite.

Für über 70 Prozent der Österreicher ist bei der Urlaubsplanung der Besuch der Hotelwebsite der erste oder zweite Schritt im Netz. Für über 60 Prozent beginnt der Weg zur Online-Buchung bei Google. Das ergibt eine Studie von Falkensteiner Hotels. 30 Prozent der 3500 Befragten gaben ausserdem an, zuerst oder als zweiten Schritt Bewertungsportale wie Holidaycheck oder Tripadvisor zu besuchen.

Wer aber dachte, das weltweite Gerede in Facebook, Twitter und Co. sei für die Urlaubsentscheidung wichtig, wird vom Ergebnis dieser Befragung klar widerlegt. Gerade mal für ein Prozent spielt das überhaupt eine Rolle.

Rückfragehinweis:
Götz Lachmann
Pressesprecher/Ltr. Öffentlichkeitsarbeit
Head of Communications
Falkensteiner Michaeler Tourism Group
Falkensteiner Hotels & Residences
Columbusplatz 7-8 / Stiege 2
A-1100 Wien/Vienna
Tel.: +43 (0)1 605 40 37
Mobil: +43 (0)664-6250761
Fax: +43 (0)1 605 40 9737
goetz.lachmann@fmtg.com
http://www.fmtg.com

Quelle: 15.10.2010, DiePresse.com

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Nette Studie, die ich so Richtung Facebook und Co unterschreiben würde.

    Dass 70% der Urlaubsbuchungen auf der Website stattfinden mag evtl bei Falkensteiner stimmen, da diese Hotels als Marke schon bekannt sind. Bei „normalen“ Hotels wird man um Suchmaschinenmarketing / Optimierung trotzdem wohl kaum herumkommen.

  2. Leider unterstützt die Überschrift dieses Artikels eine stark negatives Bild für die Nutzung von Facebook für Hotels.
    Facebook dient in erster Linie weder der Buchung, noch der Informationsbeschaffung für Neugäste. Allerdings wird in dieser Studie die Kernkompetenz von Facebook, meines Erachtens, vollkommen außer Acht gelassen: die Unterstützung der Kundenbindung und damit das pflegen eines Relationship Management. Ein Hotel kann bestehenden Kunden über diesen Kommunikationskanal immer wieder in Erinnerung gerufen werden. Sie können involviert, Emotionen transportiert und hervorgerufen werden. Solange Facebook nicht auf diese Weise verstanden wird, werden solche Studien weiterhin Hotelliers davor abschrecken, die Chancen, die es für ihr Unternehmen bietet, zu nutzen und die Initiative zu ergreifen.

  3. Ich kann den Standpunkt von Frau Dear nur unterstreichen. Es gibt heute keine direktere Möglichkeit mit KundInnen in Kontakt zu treten, bleiben als Facebookseiten.
    Unternehmen, auch Hotels können da Profil zeigen. Voraussetzung ist dabei natürlich, dass diese fb-profile auch betreut werden. Damit meine ich nicht nur Aussendungen und Statusmeldungen absetzen, sondern in den direkten Dialog mit bestehenden oder potentiellen KundInnen treten. Eine coole Möglichkeit!
    Dazu kommt noch, dass die Wachstumsphase von facebook noch lange nicht abgeschlossen ist.

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