Expedia steigert Gewinn um 19 Prozent – Mehr Hotel & weniger Flugbuchungen

Das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2011 schließt das Reisebuchungsportal Expedia mit guten Zahlen ab. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn steigen im zweistelligen Prozentbereich. Allerdings wurden im zurückliegenden Quartal rund zehn Prozent weniger Flüge gebucht, als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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Google & Facebook und die Auswirkung auf unsere Umwelt

2,3 Milliarden Kilowattstunden verbraucht Google pro Jahr so viel Energie wie 207.000 US-Haushalte.

In Nordschweden entsteht Facebooks erstes Serverzentrum außerhalb der USA. Eine Million Liter Wasser sorgen täglich für die richtige Luftfeuchtigkeit.v
Die Server müssen so kalt sein wie Facebooks Farben. Eisig.

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Die Macht von Booking.com und die Folgen für TIROL

Booking eröffnet in den nächsten Wochen ein Büro in Innsbruck. Beginnt mit 21 Mitarbeitern und wird in den nächsten Jahren auf 40 aufrüsten. Ist dann in Tirol jeder Betrieb auf Booking? Oder schaffen es die Tiroler trotzdem keine Kontingente im Winter herzugeben. Meine Meinung: NEIN

D.h. die touristische Landschaft und der Vertrieb wird in 2 Jahren anders aussehen. Wie werden die anderen Portale darauf reagieren?
Tiscover, Reiseveranstalter, Eurotours… – kann dann ein Incomer noch Zimmer verkaufen?

Meine Meinung dazu:
Die Zimmpreise werden sinken. Die Provisionen werden steigen. Gewinne werden sinken! Kleine Betriebe in schlechter Lage werden ums überleben kämpfen.
Die Tourismusverbände werden noch weniger Buchungen bekommen. Auch im Winter werden im Alpenraum Zimmer ONLINE buchbar sein.
Betriebe die im Sommer wenig Geschäft haben werden „gerne“ gezwungen fixe Kontingente für den Winter freizuschalten.
Vor 10 Jahren haben mich die Tiroler noch ausgelacht. Online Buchung – bei uns nicht! Provisionen sicher nicht!
Einige werden mehr als 25% Provisionen bezahlen. 25 % Provisionen und fixe Kontingente wirds im Winter auf Booking schneien.
Die Geister, die wir riefen: Zimmerverkauf außer Kontrolle? Was meint Ihr dazu – Wie sieht der touristische Vertrieb in 5 Jahren aus?

Habe schon mal die Weihnachtsliefder für Euch geschrieben!

Für Hoteliers: (nur im 1. Jahr)
Ihr Gäste, kommet, o kommet doch all’! Von BOOKING her kommet in unsere Zimmer, und seht, was Booking das Reiseportal für Freude uns macht.

Für die Aktionäre von Priceline:
Alle Jahre wieder kommt Booking auf die Hoteliers nieder, wo die Gäse sind.  Kehrt mit seinen Provisionen ein in jedes Haus, geht auf allen Fällen mit der Provision hinauf.

Für Gäste & Aktionäre von Priceline:
O du fröhliche

Sommertourismus August 1981 – Rekord und wie sieht es 2011 aus?

sommertourismus.5007361 / Quelle: orf.at Statistik AustriaSommerbilanz für Tourismus positiv

Die österreichischen Beherbergungsbetriebe sind mit der bisherigen Sommersaison 2011 (Mai bis August) zufrieden – sowohl die Nächtigungen als auch die Ankünften lagen im Plus.

Die Zahl der Übernachtungen stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 2,1 Prozent auf 47,59 Mio., die Zahl der Gäste erhöhte sich deutlich stärker um 4,3 Prozent auf 13,40 Mio., wie aus den vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria hervorgeht. Die starken Monate Mai, Juni und August machten den verregneten Juli (minus 0,3 Prozent) beim Nächtigungsergebnis mehr als wett.

In der bisherigen Sommersaison, die noch bis Ende Oktober läuft, legten die Übernachtungen der österreichischen Urlauber mit einem Zuwachs von 1,4 Prozent auf 14,85 Mio. weitaus weniger deutlich zu als jene der ausländischen, die um 2,4 Prozent auf 32,75 Mio. kletterten. Vor allem die Deutschen entdeckten wieder verstärkt ihre Liebe zu Österreich – die Nächtigungen der Gäste aus dem wichtigsten Herkunftsmarkt erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozent auf 17,62 Mio.
Weniger Urlauber aus Niederlanden und Italien

Aus den Niederlanden und Italien kamen allerdings heuer weniger Urlauber – die Nächtigungszahlen verringerten sich hier um 2,0 Prozent auf 3,07 Mio. bzw. um 3,3 Prozent auf 1,59 Mio. Auffallend positiv entwickelten sich dafür die Nächtigungen der Schweizer – sie schnellten um 10,1 Prozent auf 1,56 Mio. in die Höhe.
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McDonald´s und Ikea Restaurant statt Wirtshaus

Ein sehr interessanter Artikel auf orf.at
In Oberösttereich haben heuer bereits 300 Wirtshäuser zugesperrt. Viele werden leider in den nächsten Jahren in ganz Österreich folgen. McDonald ´s und Ikea sind aber nicht der Grund.

Österreicher gehen gerne auswärts essen: Das zeigt eine Studie des Marktforschungsinstituts RegioData. Der durchschnittliche Haushalt gibt jährlich 1.900 Euro für Essen außerhalb der eigenen vier Wände aus. Einen großen Anteil haben dabei Restaurantketten, wobei Fast Food am beliebtesten ist: Auf diesen Bereich entfällt beinahe die Hälfte der Umsätze in der „Systemgastronomie“, wie der Fachbegriff heißt. An zweiter Stelle stehen Restaurants in großen Lebensmittel- und Möbelmärkten. „McDonald´s und Ikea Restaurant statt Wirtshaus“ weiterlesen