Fake-Bewertungen: 19 Firmen wurden in den USA verurteilt!

Auf unserer Suche nach einem neuen Restaurant ums Eck oder einem Hotel für den nächsten Urlaub, verlassen wir uns immer öfter auf andere Internetnutzer und deren Bewertungen. Dass diese jedoch verlässlich sein müssen, zeigt ein aktueller Fall aus den USA. Dort wurden am Montag im Bundesstaat New York 19 Firmen verurteilt, weil sie Online-Bewertungen gefälscht hatten.

Die Firmen verdienten ihr Geld mit der Optimierung von Suchmaschinen. Um ihre Kunden bei Google & Co. ganz oben zu positionieren, griffen sie jedoch zu unfairen Mitteln und stellten Freiberufler ein, die Fake-Kritiken auf dem Online-Bewertungsportal Yelp  hinterlassen sollten. Für jede unechte Bewertung erhielten die Auftragsschreiber (meist von den Philippinen sowie aus Bangladesch und Osteuropa stammend)  zwischen einem und zehn US-Dollar. „Fake-Bewertungen: 19 Firmen wurden in den USA verurteilt!“ weiterlesen

Die Macht der Buchungsportale

Das schaffen wir in Österreich nicht mehr! Eine Woche buchungsfrei von Buchungsportalen?
Oder – WER ist dabei?

Der Eigentümer Eugen Block vom Grand Hotels Elysée in Hamburg will den Druck auf die Portale erhöhen, indem er in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nicht nur für sein 5-Sterne-Haus wirbt, sondern in der Anzeige auf der ersten Seite der Zeitung seine Gäste auch dazu auffordert, ihre Zimmer über die hoteleigene Website zu buchen.

„Ein guter Gastgeber ist immer ehrlich. Und das beginnt beim Preis“, heißt es darin. „Buchen Sie bei uns direkt und wählen Sie aus 4 Zimmerkategorien zum garantiert besten Preis. Denn Sie sind ja bei uns zu Gast und nicht bei einem anonymen Buchungsportal.“

Erst Ende August regte Block im Interview mit der AHGZ mit seinem Statement „Ich kann allen Hoteliers und den Verbänden nur zu mehr Selbstbewusstsein raten und dazu, den Druck auf die Portale zu erhöhen“ zur Diskussion an. Von der Branche forderte Block: „Wir Hoteliers müssen alles tun, um aus den Fängen der Buchungsportale zu kommen und den Markt wieder geradezurücken.“ Mit der Anzeige macht er nun den nächsten Schritt.

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Reiseveranstalter insolvent, was nun?

In den letzten Tagen ereilte uns die Nachricht, dass der Reiseveranstalter Glauch Reisen insolvent ist.

Prinzipiell müssen sich Pauschalreisende in der Regel keine Sorgen um ihr Geld machen.
Voraussetzung ist, dass sie einen Sicherungsschein besitzen.

Die Insolvenz von Glauch Reisen betrifft rund 20.000 Urlauber. Verbraucher, die eine Reise bei dem Unternehmen gebucht haben, erhalten ihr Geld zurück. Auch für Urlauber, die sich auf Reisen befinden, ist in der Regel gesorgt.

Aber wem wunderts?
In den letzten Jahren machte mir in vielen Destinationen Glauch Reisen das Leben schwer.
Bei jeden Bistro-Vergleich hatte Glauch Reisen immer die besten Preise.

Quelle: Sept. 2013, http://n-tv.de/ratgeber/Urlauber-bekommen-Geld-zurueck-article11356641.html

Schadensersatzklage – Hotelier verklagt eigenen Gast

Ein kanadischer Hotelier hat einen Gast auf umgerechnet rund 70.000 Euro Schadensersatz verklagt. Der Kunde hatte Medienberichten zufolge auf der Internetplattform Tripadvisor eine Bewertung veröffentlicht, indem er die Behauptung aufstellte, in dem Hotel hätte es Bettwanzen gegeben.

Der Hotelier sieht das allerdings ganz anders. Er widerspricht und behauptet wiederum, dass es in seinem 4-Sterne-Hotel noch nie Bettwanzen gegeben hat. Der Gast habe dafür auch keinen Beweis. Bei Tripadvisor verlangt der Hotelier, dass die Bewertung des Gastes gelöscht wird.

Der Gast hatte zwei Nächte in dem Hotel verbracht. In der ersten Nacht habe er in seinem Bett eine Wanze entdeckt. Weil aber das Hotel ausgebucht war, konnte ihm kein anderes Zimmer gegeben werden. In ein anderes Hotel der selben Hotelgruppe wollte sich der Gast nicht verlegen lassen. Am nächsten Morgen verließ er das Hotel – um am Abend seine Kritik im Internet zu veröffentlichen, in der er vor dem Besuch des Hotels warnt.

Infolgedessen erhielt diese Bewertung 176 Klicks von Nutzern, die diesen als „hilfreich“ einschätzten. Bei dem Hotelier seien daraufhin zahlreiche Anrufe von Gästen eingegangen, die ihm mitteilten, deswegen nicht in seinem Hotel übernachten zu wollen oder ihre Reservierungen stornierten.

Quelle: 11. September 2013 AHGZ, http://bit.ly/1aHMt4K

Gutscheinanbieter Groupon übernimmt Blink – Europäisches Last-minute-Reiseportal

Somit erweitert Groupon seine Angebote im Segment Hotels & Reisen. Groupon kauft von Blink eine App für Hotelbuchungen, die Last-minute-Deals anbietet. Das Blink-Netzwerk umfasst 2.000 Hotel-Partnern in acht europäischen Ländern, um günstige, taggleiche Buchungsangebote unkompliziert an den Nutzer zu bringen.

Die mobile App „Blink by Groupon“ wendet sich insbesondere an Last-minute Reisende, die nach Unterkünften in europäischen Destinationen suchen. Damit ergänzt Blink die bisher existierenden Groupon-Reiseangebote in Europa.Im vergangenen Monat hatte sich Groupon bereits die Restaurant-Entdeckungs-App Plumfare angeeignet.

Ebenfalls im August 2013 hatte das Rabattportal darüber hinaus ein eigenes Partner-Netzwerk aus der Taufe gehoben, um per Affiliate-Marketing sein Angebot auszubreiten. Einen ähnlichen Service biete auch HotelTonight.

Quelle: Internetworld 09.09.2013 http://bit.ly/1amynpr