Das Bundeskartellamt hat die Best-Preis-Klausel von HRS für rechtwidrig erklärt!


Das Bundeskartellamt in Bonn hat bekannt gegeben, dass HRS  mit der Best-Preis-Klausel gegen das Kartellrecht verstößt. HRS muss die Klausel bis zum 1. März 2014 aus seinen Verträgen herausnehmen, soweit es Hotels in Deutschland betrifft. Können wir drauf gespannt sein, was in Österreich passieren wird?

„Bestpreisklauseln bei Buchungsportalen im Internet sind nur auf den ersten Blick vorteilhaft für den Verbraucher“, sagt Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts. „Letztlich verhindern die Klauseln, dass an anderer Stelle niedrigere Hotelpreise angeboten werden können. Damit beeinträchtigen Bestpreisklauseln den Wettbewerb zwischen bestehenden Portalen.“ Zudem werde der Marktzutritt neuer Plattformanbieter erheblich erschwert, weil diese aufgrund der Bestpreisklausel Hotelzimmer nicht günstiger anbieten können. Aus diesen Gründen hat die Behörde nun auch Verfahren wegen vergleichbarer Bestpreisklauseln in Hotelverträgen gegen die Hotelportale Booking.com und Expedia eingeleitet.

HRS war wegen der Klausel bereits zweimal vom Kartellamt abgemahnt worden und hatte deswegen nach eigenen Angaben deren Einhaltung in den vergangenen Monaten nicht mehr eingefordert. Gegen die Verfügung kann HRS Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf einlegen und gegen die sofortige Vollziehbarkeit einstweiligen Rechtsschutz beantragen.

Quelle: Dezember 2013, ahgz-online.de

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