Die Watchlist-Internet warnt vor Betrügern auf Airbnb


Sicherlich haben Sie schon etwas über die Onlineplattform Airbnb gehört, wo Privatpersonen Unterkünfte vermieten und buchbar machen in aller Welt.

Unter den Vermietern gibt es aber inzwischen auch Betrüger, die ihre Opfer mit Fake-Inseraten ködern. Dabei umgehen sie die Sicherheitsinfrastruktur des Unternehmens und kommunizieren über externe Kanäle mit ihren Opfern.

In der Regel machen  die Betrüger mit günstigen Inseraten auf sich aufmerksam. Dabei übernehmen sie fremde airbnb.com-Konten (z.B. durch eine Phishing-Attacke) und manipulieren deren bereits vorhandenen Einträge. In der Unterkunftsbeschreibung halten sie mit einem Satz fest, dass es besser sei, die vermeintlichen Vermieter direkt über ihre persönliche E-Mailadresse zu kontaktieren. Das habe den Vorteil, dass es eine schnellere Rückmeldung als über airbnb.com gäbe, denn – so die Behauptung – die Immobilie sei ebenfalls auf anderen Plattformen inseriert.

Tipp 1: Bei dieser Behauptung ist es am besten, wenn Sie die Kontaktaufnahme mit den vermeintlichen Gastgebern meiden, denn die Sicherheitsvorkehrungen von airbnb.com greifen ausschließlich nur dann, wenn die Kommunikation zwischen Vermieter und Mieter über die Plattform erfolgt!

Es liegen Berichte vor, in denen es heißt, dass Kriminelle auf Ihrer Micro-Website einen vermeintlich airbnb.com-Servicechat installiert haben. Er dient dem Zweck, Anfragen von potenziellen Opfern zu beantworten. Dazu täuschen die Verbrecher vor, airbnb.com-Mitarbeiter zu sein.

Tipp 2: Die Website airbnb.com verfügt über keine Chatfunktion, weshalb das ein Hinweis auf die kriminelle Absicht eines Inserates ist.

Um Zahlungen zu erreichen, versenden Kriminelle gefälschte airbnb.com-Nachrichten und geben ein Konto an, auf das Interessenten den Preis für die Unterkunft überweisen sollen. Es gehört nicht dem Vermittlungsunternehmen, sondern Verbrechern.

Tipp 3: Bezahlen Sie ihre Unterkunft ausschließlich über die Website airbnb.com.

Airbnb Payments tritt als unabhängige Partei auf, die das Geld des Gastes entgegennimmt und es erst an den Gastgeber überweist, sobald die Anreise erfolgt. Das sorgt für Sicherheit.

Wie schützen Sie sich vor Betrüger?
Bezahlen Sie Unterkünfte ausschließlich über Airbnb Payments. Das ist die einzige Möglichkeit, die Plattform sicher zu nutzen!

Meiden Sie Vermieter, die Sie dazu drängen, die Kommunikation über eine externe E-Mailadresse zu führen und/oderGeld auf ein privates Konto zu überweisen, denn das kann ein Hinweis auf betrügerische Absichten sein.

Loggen Sie sich auf airbnb.com ein, um mit Ihrem Gastgeber zu kommunizieren.

Teilt Ihnen der Gastgeber mit, dass die ursprünglich angefragte Unterkunft belegt sei und schlägt er Ihnen deshalb eine alternative Übernachtungsmöglichkeit vor, brechen Sie den Kontakt ab: Es handelt sich um den Beginn eines klassischen Internetbetrugs.

Nutzen Sie ausschließlich die airbnb.com-Infrastruktur, um eine Unterkunft zu mieten. Das schützt Sie vor möglichen Betrugsgefahren!

Quelle: 06.06.2016,
https://www.watchlist-internet.at/kleinanzeigen-betrug/sicher-auf-airbnbcom-buchen/

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