Achtung: Finger weg von Fakebewertungen – auch österreichische Betriebe sind betroffen!


Es besteht der Verdacht, dass immer mehr gefälschte Hotelbewertungen beim Buchungsportal holidaycheck.com aufgedeckt werden. Gegen mindestens eine dieser Manipulations-Agenturen geht HolidayCheck nun wegen unlauteren Wettbewerbs gerichtlich vor – Anlass für diese Überprüfung ist eine MDR-Berichterstattung im November 2018.

HolidayCheck-Vertriebsleiter Georg Ziegler ließ gegenüber dem MDR verlauten: „Wir haben nun durch die MDR-Recherche 2018 und auch über die Mithilfe der Hoteliers genügend Beweise sammeln können, um diese anwaltliche Versicherung von 2016 zu widerlegen und tatsächlich Klage einzureichen“.

Erst kürzlich wurden Fake-Bewertungen in großem Stil bekannt. „Wir möchten den aktuellen Fall auch zum Anlass nehmen, noch mehr Wahrnehmung für das Thema zu schaffen und einfach auch für Rechtsprechung zu sorgen in diesem konkreten Fall“, sagte Ziegler zum MDR.

Das Onlineportal Holidaycheck setzt nun auf ein verbessertes Bewertungs-Prüfsystem. Ab sofort gibt es ein Team von acht Mitarbeitern, die die eigene Plattform nach Hotels absuchen, die falsche Bewertungen gekauft haben könnten.

Konsequenz für die Hoteliers:
HolidayCheck verschärft mit 15. April 2019 den Code of Conduct: dieser beinhaltet den Verhaltenskodex für Hoteliers, der festlegt, welche Möglichkeiten und Restriktionen im Umgang mit Hotelbewertungen bei HolidayCheck bestehen.

Weitere Informationen finden Sie unter holidaycheck.at.

Quelle: 11.04.2019, www.mdr.de/voss-und-team sowie
Newsletter von b2b.holidaycheck.com