Handlungsanleitung: „Wie können Sie überprüfen, ob Ihre Website Google Fonts verwendet?“


Seit mehreren Wochen kursieren Anwaltsbriefe, die Betroffene dazu auffordern, EUR 100,- Schadenersatz wegen der Verwendung von Google Fonts und EUR 90,- Kostenersatz für das Einschreiten des Rechtsanwalts zu zahlen.

Eine technische Hilfestellung zur (lokalen) Einbindung von Google Fonts gibt Ihnen Herr Dr. Bernd Schauer, CMC – zertifizierter Datenschutzauditor & zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Leiter AK Daten im Fachverband UBIT der WKO.

In einem siebenminütigen Video erklärt der Experte, wie Sie Google Fonts einbauen und nutzen können, aber auch wie Sie Google Fonts lokal auf Ihrer Website einrichten können.

SCREENCAST „Google-Fonts Check: So lassen sich Abmahnungen verhindern“

Wie können Sie checken, ob Ihre Website Google Fonts verwendet?

Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Mittels Prüfung im Quelltext
    • Öffnen Sie dazu den Quelltext der Seite in Ihrem Browser, was Sie entweder mittels „Rechtsklick – Seitenquelltext anzeigen“ oder der Tastenkombination „Strg + U“ machen können. Wenn Sie unter „Sources“ bzw. „Quellen“ die Zeilen „fonts.googleapis.com“ oder „fonts.gstatic.com“ sehen, dann heißt das, dass die jeweiligen Schriften von Google-Servern geladen werden.
  • Via „Fonts Checker“
    • Sie können Ihre URLs auch über sogenannte „Fonts-Checker“-Systeme laufen lassen.
    • Bitte beachten Sie hierbei, dass Sie die jeweiligen Unterseiten regelmäßig checken müssen.

Was können Sie machen, wenn Google Fonts dynamisch eingebunden ist?

Google Schriften lassen sich auch herunterladen, um diese vom eigenen Server auf die Webseite zu spielen. Da es sich hierbei um einen komplexen Prozess handelt, finden Sie eine Anleitung.

Quelle: 09.09.2022 WKO.at