Türkei blockiert Booking.com

Laut dem österreichischen Fernsehen ordnete ein istanbuler Gericht die Einstellung aller Aktivitäten des Hotelbuchungsportals Booking.com in der Türkei an. Das Gericht hatte die Entscheidung mit „unfairem Wettbewerb“ begründet, teilte die Vereinigung türkischer Reisebüros (TÜRSAB) in einer Erklärung mit.

Damit sei das Buchungsportal nicht mehr berechtigt, Hotels und Unterkünfte in der Türkei über seine Website zu vermitteln, so TÜRSAB. Das Gericht habe Booking.com außerdem aufgrund einer früheren TÜRSAB-Beschwerde zu einer Geldstrafe von rund 2,5 Millionen Türkischer Lira (rund 636.000 Euro) für seine „dem fairen Wettbewerb widersprechenden“ Aktivitäten in der Türkei verurteilt.

TÜRSAB-Generalsekretär Cetin Gürcün unterstrich gegenüber der türkischen Tageszeitung „Hürriyet“, dass es mit allen bereits getätigten Buchungen über Booking.com in der Türkei „keine Probleme“ gebe. TÜRSAB reichte bereits 2015 Klage gegen das 1996 in den Niederlanden gegründete Portal Booking.com ein.

Quelle: 03.04.2017, ORF

Wie die Zeit vergeht – Booking.com ist 20 Jahre

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Alles Gute zum Geburtstag. Noch einmal 10 Jahre dazu und was ist dann aus Booking.com geworden.  Ein Konzern der sehr viel Macht besitzt und von unseren Gästen aufgrund der Einfachheit sehr geschätzt wird.

Wir werden lachen über die Bestpreisklausel und wie falsch die Politik in diesen Jahren gehandelt hat. Rückwirkend wird man sagen „da haben wir wohl etwas verschlafen und außerdem hat sich nichts geändert“. Na ja Booking war uns halt immer ein paar Schritte voraus.

Wie sieht es 2026 für Booking.com aus.

  1. Börsenstar & Liebling der Aktionäre
  2. Klare Nummer eins im Reisegeschäft weit über 2.000.000 Unterkunfte auf dem Portal
  3. Nummer eins in der Vermittlung an Sitzplätzen von Restaurants (ja auch für Gäste im Restaurant werden Gastronomen Provisionen bzw. fixe Gebühren bezahlen müssen)
  4. Nummer eins in der Vermittlung von Mietwagen, Ausflügen, Eintrittskarten Sehenswürdigkeiten
  5. Kann die gesamte Technologie für ein Hotel abbilden. Und über eine eigene App können die Hoteliers ihr gesamtes Hotel managen.
    1. Deckt vom PMS über das öffnen der Zimmer (eigenes Schließsystem) alles ab
    2. Gesamte Rechnungsverlauf wird über das System laufen. Die Gäste werden sich die REchnung selbst schreiben können
    3. Ersetzt den Rezeptionisten
    4. Kann den gesamten Vertrieb steuern (können sie eh heute schon)
      1. Von der Webseite bis zum Portalmanagement und von der Anfrage bis zur Buchung
    5. Gesamtes Revenue Management wird über Booking.com gesteuert
    6. Kann die Hausanlagen wie Heizungen und sämtliche technologischen Infotainments der Zimmer steuern.
    7. Kann die Vorlieben der Gästen natürlich auch jeden anderen Hotel wo der Gast dann eincheckt zur Verfügung stellen.
    8. Alle Daten die der Gast im Hotel preisgibt werden dann natürlich auch Booking zur Verfügung stehen. (und das lustige wird sein – den Gästen wird es egal sein weil sie den Service so schätzen und weil es so einfach und toll ist. Sie werden nicht mehr sagen – das Hotel kennt meine Wünsche nein die Gäste werden sagen Booking kann mir die Wünsche sogar voraussagen.

Wer die Daten hat dem wird das Geld hinter her laufen und
wer die Daten hat dem wird die Macht gehören.

Booking wird die Macht sowie heute auch noch weiter haben. Booking wird jederzeit wissen wo es Sinn macht ein Hotel zu führen und wo nicht. Aber trotzdem werden Sie nie HOteliers werden. Weil dann hätten Sie die Arbeit und nicht die Gewinne.

Sowie heute wird es dann einige Hotels geben die einen direkten Vertrieb auch schaffen werden.  Aber kein Hotel wird auf Booking verzichten können.

na dann Gute Nacht und happy birthday