Gute Zimmer, schlechte Zimmer…

Wenn Hotels sprechen könnten, würden sie erzählen von wilden Nächten und alten Matratzen, von Prunk und Dreck. Helge Timmerberg hat mitgeschrieben. Neulich im Hotel. Ein Ehepaar, das einchecken will. Und ein Rezeptionist.

Rezeptionist: „Where do you come from?“ Ehemann: „From Switzerland.“ Ehefrau: „Was hat er gesagt?“ Ehemann: „Er wollte wissen, woher wir kommen, und ich sagte ihm, wir kommen aus der Schweiz.“ Rezeptionist: „From where in Switzerland?“ Ehemann: „Basel.“ Ehefrau: „Was hat er gesagt?“ Ehemann (bereits leicht genervt): „Es ging um unsere Heimatstadt. Ich sagte, daß wir aus Basel seien.“ Rezeptionist: „Oh, Basel, da hatte ich mal den schlechtesten Sex meines Lebens.“ Ehefrau: „Was hat er gesagt?“ Ehemann: „Er sagte, daß er dich kennt.“

Neulich in einem anderen Hotel. Im Frühstückssaal. Der Gast gibt seine Bestellung beim Kellner auf. „Ich hätte gern zwei Eier. Eins roh und eins steinhart. Dazu einen gänzlich verkohlten Toast und eine lauwarme Suppe, die nach Kaffee schmeckt.“ „Ich weiß nicht, ob sich das machen läßt“, antwortet der Kellner. „Wieso“, sagt der Gast, „gestern ging’s doch auch.“ „Gute Zimmer, schlechte Zimmer…“ weiterlesen

Hotel sorgt für Aufregung

Die MenoraIn Österreich sorgt ein Hotel für Aufregung, das eine jüdische Familie als Gäste abgelehnt haben soll. Laut Medienberichten handelt es sich dabei um ein Hotel in Tirol.

Zeitungsberichten zufolge soll die Vermieterin des Appartementhauses und Hotels in Serfaus auf die Buchungsanfrage einer Wiener Familie per E-Mail mit den Worten reagiert haben, sie nehme keine jüdischen Gäste, auch wenn das Zimmer frei sei. Als Grund habe sie „schlechte Erfahrungen“ mit jüdischen Gästen genannt.

Die Nachrichtenagentur APA zitierte den Serfauser Tourismusverbandschef Franz Tschiderer: „Das Verhalten ist nicht akzeptabel.“ Jüdische Gäste seien in Serfaus-Fiss-Ladis genauso willkommen wie alle anderen. Die Gegend rund um Serfaus sei in den vergangenen Jahren sehr beliebt bei orthodoxen Juden geworden. Zahlreiche Hotels bieten deshalb extra koscheres Essen an.

Quelle: 15.05. 2009 AHGZ

Top Ten – Die interessantesten neuen Hotels des Jahres

Top Ten Hotels
Top Ten Hotels

Luxusinsel Laucala – Neues Top-Resort auf den Fidschi-Inseln

„W-Hotel Barcelona“, Spanien

Offiziell steht das W für den Slogan „whatever/whenever“ (was auch immer/wann auch immer). Man kann das W allerdings auch als Kürzel für „worldwide“ (weltweit) deuten, denn die zu Starwood Hotels & Resorts gehörende Designhotel-Marke wächst rasant (27 Häuser in 7 Ländern).

Das W-Hotel Barcelona“ wird mit seiner Eröffnung am 1. September der zweite europäische W-Standort nach Istanbul sein. W wie „welcome“ (Willkommen) –die dritte Lesart des Namens drückt sich im Design aus, das jeweils regionale Vorlieben berücksichtigt. So hat das W-Hotel im ausgehfreudigen Barcelona eine Bar mit Kingsize-Liegewiesen auf dem Dach. (www.whotels.com)

„Silken“, Berlin, Deutschland

Design! Mit diesem Schlachtruf expandiert auch die Hotelgruppe Silken: Als erster deutscher Standort soll im Frühjahr ein Silken in Berlin das bislang vornehmlich spanische Portfolio ergänzen. Seit Silken vor drei Jahren in
Madrid das „Hotel Puerta América“ eröffnete, das von 19 bekannten Architekten gestaltet wurde, darunter Norman Foster und Zaha Hadid, sind die Erwartungen hochgesteckt. Sie sollen in Berlin mit einer Wellnesslandschaft
samt Pool auf dem Dach des siebenstöckigen Neubaus erfüllt werden. (www.hoteles-silken.com)
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EU-Abgeordnete fordern hurenfreie Hotels

Ich frage mich nur „Wer macht solche Gesetze?
Gedanken für die Zukunft:  
Wie sehen die Qualitätshandbücher aus? Wie sieht die Checkliste dafür aus? Wie wird es umgesetzt?Rezeption Check in:
Rezeptionist:   Sind Sie EU-Abgeordneter?
Gast: Ja
Rezeptionist:   die nächste Frage kann sich jeder denken!
Gast:               Nein – ich bin die Ehefrau
Rezeptionist: Sie müssen verstehen, wir möchten unseren Gästen Sicherheit bieten – hi hi
Nur gut – wir müssen ja noch keine Zertifikate ausgeben.   Ich freue mich schon auf die Bilder vor den Hotels: WIR müssen draußen bleiben, …                            hier kommt der Artikel!
Käuflicher Sex:
Die Forderung ist ganz klar, eine Lösung nicht in Sicht. Nicht einmal, ob überhaupt eine Lösung gewünscht wird… 
37 EU-Abgeordnete haben sich laut „Welt Online“ mit einem Brief an den Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering gewandt. Darin fordern die Unterzeichner von jedem Hotel, in dem die 785 EU-Parlamentarier und ihre Mitarbeiter bei Dienstreisen wohnen, eine Garantie, die den Besuch von Huren auf den Zimmern ausschließt. Mitarbeitern des Parlaments soll es konkret verboten werden, Prostituierte in ihrem Hotelzimmer zu empfangen.

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Geschichten die das Leben schreibt – Hoteleinkäufer mit Moral!

Vor einiger Zeit habe ich einen Brief eines Hotelgeschichten Lesers erhalen. Eine Geschichte über „GEIZ ist Geil“. „20 EURO“ Billiger geht es noch, oder?  Es fragt sich nur, wie lange noch … 

Ich bin Touristiker und bin seit 8 Jahre im Hoteleinkauf in Österreich tätig. Nun aber bin ich vom Einkauf für Reiseveranstalter (Katalog, Kurzfirstvermarktung) nicht mehr überzeugt, da die Preise im Einkauf immer billiger werden soll, die Reiseveranstalter dennoch immer mehr aufschlagen. Nun ist es so weit, dass die Anforderungen für eine Kurzfristvermarktung (Direktvermarktung wie z.B. Sonnenklar TV, Lidl, Aldi, Tchibo, Eduscho uvm) die Anforderung besteht, dass sie derzeit nur ein Hotels und Beherberungsbetriebe vermarkten, wenn wir ihnen z.B. ein 3* Hotel anbieten, einen Einkaufspreis von max . € 20,– inkl. MwSt. sowie ein All Inklusive Angebot geben. Der Incomer schlägt min. 10-12% auf den Einkaufspreis (je billiger der Einkaufspreis, umso höher könnten die Aufschläge ausfallen), danach geht das Angebot inkl. Aufschlag zum Reiseveranstalter. Dieser, je nach Vermarktungsschiene, schlägt zusätzlich ca. 40% auf den Preis – somit beträgt der Verkaufspreis ab ca. € 32,–/P/Tag (Kinder bis 14,9 Jahre selbstverständlich gratis)!

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Hannes Treichl und seine Geschichten mit Hoteliers

Mein Kollege Hannes Treichl von www.experiences.at hat wieder einmal eine tolle Geschichte  auf www.andersdenken.at veröffentlicht.

Wandern im Zillertal/Tuxertal
Leser dieses Blog wissen, dass ich Geschichten mag. Besonders solche die das Leben schrieb. Ich lese Geschichten gerne in (guten) Blogs, aber noch lieber lasse ich sie mir bei einem hervorragenden Glas Wein erzählen.

Im Anschluss an meinen Vortrag über Web2.0 im Tourismus bei den Europa Wanderhotels erzählte mir der Hotelier Hermann Grubauer seine Geschichte, die 1976 in Brasilien begann. Dort lebte und arbeitete er 5 Jahre lang in den Regenwäldern des Amazonas mit zwei Indianerstämmen. Die Indios lehrten ihn das, was heute Grundlage für den Erfolg seines Wanderhotels Tuxtertal ist, die er von der 18 Betten Pension zum 4-Sterne Hotel geführt hat.

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So peinlich kann´s in Nobel-Hotels zugehen

Ein Auszug aus www.bild.de . Geschichten über die ich eigentlich schreiben wollte. Solltet Ihr Geschichten kennen, mailt Sie mir, ich werde diese veröffentlichen. DANKE! 

Er ist Deutschlands berühmtester Hotel-Tester: Heinz Horrmann (64), Autor von mehr als 30 Büchern und Kolumnist der „WELT am SONNTAG“. In seinem neuen Buch „In fremden Betten“* verrät er, dass auch die Gäste der teuersten Hotels nicht vor Pleiten geschützt sind. „So peinlich kann´s in Nobel-Hotels zugehen“ weiterlesen