Nackt-Package in einer australischen Hotel-Kette

Eine sehr ungewöhnlichen Aktion für ein Hotel. In sieben Hotels, die in Melbourne, Bendigo, Adelaide und Brisbane beheimatet sind, wird ein „Nackt-Package“ angeboten: Jeder der zwischen 1. Mai und 15. Juni eincheckt und sich ohne Kleidung fotografiert, kann unter den Hasthtag #norobe einen Aufenthalt gewinnen.

CEO Will Deague räumt Datenschutzbedenken aus dem Weg: „Das Bild wird dann verschlüsselt und anonym verschickt. Aus all den Fotos soll dann ein Künstler ein Kunstwerk machen.

www.artserieshotels.com.au

 

Red Bull Chef kauft nächstes Hotel

Dietrich Mateschitz kauft  Traditionshotel am Wolfgangsee

Der Red-Bull-Boss hat das Viersternehotel „Landhaus zu Appesbach„,  gekauft.  2005 hat er sich bereits den benachbarten Auhof (lt. SN um 13 Mio Kaufpreis) einverleibt. Laut dem Bericht werden Auhof und „Landhaus zu Appesbach“ künftig von der gleichen Betreibergesellschaft geführt. Die Braun & Co Gmbh ist im 100-Prozent-Eigentum von Dietrich Mateschitz und führt auch das Seehotel am Grundlsee im Ausseerland. 

 

A&O Hostels an Finaninvestor TPG

Der US-amerikanische Finanzinvestor TPG habe 93 Prozent an A&O Hostels und Hotels übernommen, lautet eine Voranmeldung. Dies wurde bislang von der Hotelkette nicht bestätigt.

Die Low-Budget-Kette wurde wurde gerade einmal vor 17 Jahren gegründet und betreibt derzeit 31 Häuser in 19 Städten. Kürzlich wurde in Köln ein drittes Haus mit 39 Betten eingeweiht. 2015 hatte A&O mit 3,2 Millionen Übernachtungen einen Jahresumsatz von 97 Millionen Euro (+17 Mio. Euro) eingefahren. 70 Prozent der Buchungen erfolgen online, 54 Prozent der Zimmer- bzw. Bettreservierungen werden im Direktvertrieb generiert.

Steigenberger Hotel Group – heißt ab nun „Deutsche Hospitality“

Aus der Steigenberger Hotel Group wird Deutsche Hospitality. Mit der neuen Dachmarke will das Unternehmen den internationalen Expansionskurs unterstreichen. Deutsche Hospitality verstehe sich als internationale, dynamische Markenfamilie, die sich durch Attribute wie Leidenschaft, Perfektion, Caring, Tradition und Vision auszeichnet.  Die Veränderungen betreffen den Außenauftritt der Hotelgruppe. Alle Gesellschaften, wie beispielsweise die Steigenberger Hotels AG, die IntercityHotel GmbH oder die Jaz Hotel GmbH, behalten ihre eingetragenen Namen und die Gesellschafterstruktur ändert sich nicht.

Neuigkeiten in Sachen Tripadvisor & Viator

Tripadvisor und Viator stellen eine erweiterte Content-Lösung zu Sehenswürdigkeiten für Hotelpartner und Dienstleister aus dem Gastgewerbe vor:
Eine neuartige Kombination der umfangreichen Tripadvisor-Inhalte mit den Viator-Buchungsoptionen.

Durch das gemeinsame Angebot können Hoteliers ihren Gästen künftig nicht nur die Möglichkeit bieten, lokale Freizeitangebote direkt über deren Online- und Mobile-Kanäle zu finden, sondern auch Touren und Aktivitäten über die Integration von Viator zu buchen.

Die erweiterte Content-Lösung zu Sehenswürdigkeiten kann über eine einzige Schnittstelle an mehreren Kontaktpunkten entlang der Customer Journey integriert werden, inklusive Web in der Mobile- oder Desktopversion, mobile Apps und Email.

Hoteliers und andere Partner können somit gut bewertete Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten in der Nähe oder ausgewählte Unternehmungen präsentieren. Die Integration bietet insbesondere Hotelpartnern eine Möglichkeit, um potenzielle Gäste zu gewinnen.

82 Prozent der weltweiten Reisenden geben an, dass die Nähe zu wichtigen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen eine wesentliche Rolle bei ihrer Buchungsentscheidung spielt. Hotels profitieren zudem durch das Angebot relevanter, aktueller Freizeittipps, mit denen sie ihre Gäste auch während des Aufenthalts optimal unterstützen können. „Neuigkeiten in Sachen Tripadvisor & Viator“ weiterlesen

Neue Hotelmarke für Millennials

„Eine neue Form der Hotellerie“ – bis 2020 sollen 50 Standorte weltweit 

Unter dem Namen JO&JOE bauen die Accor Hotels eine neue Budget-Marke ein. Zielgruppe ist die junge Generation der Millennials, besonders angesprochen fühlen sollen sich Townster“ (Einheimische) und „Tripster“ (Touristen).

Hängematten, Jurten und modulare Schlafbereiche

Singles, Paare, Gruppen oder Familien wählen  zwischen folgenden „Happy Floors“ aus: Während sie im „Happy House“ die maximale Privatsphäre eines Mini-Apartments genießen, nutzen sie bei „Together“ einen modularen Schlafbereich mit Zugang zum Gemeinschaftsbad. „Yours“ besteht aus Räumen und Apartments für bis zu fünf Personen. Die ungewöhnlichste JO&JOE-Unterkunft heißt „OOO!“, „Out of the Ordinary!“ und ist für Alleinreisende wie Gruppen bis zu sechs Personen gedacht. Dort schlafen Gäste je nach Standort in Hängematten, Jurten oder sogar Wohnwägen. Entstanden ist das Design in Zusammenarbeit mit der britischen Agentur Penson.

„Socializing“ und Apps

Das gastronomische Konzept bei JO&JOE ist nicht weniger unkonventionell: Fleisch und Gemüse vom Holzkohlegrill, Wok-Gerichte, Pizzen aus dem Holzofen, alles frisch aus regionalen Produkten zubereitet. Wer selber kochen will, nutzt die Gemeinschaftsküche und tauscht dort Lieblingsrezepte aus. Sozialer Mittelpunkt eines jeden JO&JOE-Hauses ist jedoch die Bar mit einer Auswahl an Bier, Weinen und Cocktails. Um „Townster“ und „Tripster“ möglichst schnell zu vernetzen oder Veranstaltungen zu planen, hat AccorHotels von internen und externen Experten eigens eine erfahrungsbasierte Community-App entwickeln lassen, über die man auch buchen kann.

Bis 2020 sollen insgesamt 50 Standorte weltweit für internationale Millennial-Trendsetter eröffnet werden – unter anderem in beliebten Innenstadtlagen in Paris, Bordeaux, Warschau, Budapest, Rio und São Paulo. Uns ist wichtig, dass die Gäste die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in weniger als 15 Minuten erreichen“, so Sébastien Bazin,Chairman und CEO von AccorHotels. (jw)

www.accorhotels-group.com

Groupseasy.com

Mit dieser neuen Online-Anwendung spielt Groupseasy.com ein auf strukturelle
Veränderungen im Gruppengeschäft.

Mitgründer Roeland Hermsen, sagt: „Beide -Reiseveranstalter und Hotels- kämpfen in den letzten Jahren, um ihre Gruppenbuchungen zu optimieren. So etwas wie Groupseasy.com gibt es noch nicht auf dem Markt, der Anfrageprozess für Leisure Gruppen hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht groß weiterentwickelt. Telefon und E-Mail spielen immer noch eine zentrale Rolle.

Das Online Tool von Groupseasy.com vereinfacht diesen Anfrageprozess. Kurzmitteilungen und einfache Angebotsmasken unterstützen beide Parteien mit als Resultat weniger Arbeit, mehr Bequemlichkeit und größere (Wieder-) Verkauf Gelegenheit. Eigene Sprache, bestes Angebot – direkt Geschäfte machen. Groupseasy.com bringt international Angebot und Nachfrage zusammen. Jeder Benutzer arbeitet mit einem übersichtlichen Dashboard in eigener Sprache. Grundsätzlich profitieren Reiseveranstalter von den besten Preisen mit großem Buchungskomfort.

MARWOOD kommt

Marriott & Starwood geht

14 Millarden Dollar  und daraus entsteht der weltgrößte Hotelkonzern mit rund 5.500 Häusern und insgesamt 1,1 Millionen Zimmern in über 39 Ländern

Der Weg zur Fusion ist endlich frei: China erteilte nun seine Zustimmung zur Fusion von Marriott und Starwood Hotels zur weltweit größten Hotelgruppe. #Marwood, so das Webkürzel für Marriott & Starwood, soll am 23. September aus der Taufe gehoben werden.

Expedia ändert die Strategie

Es hat mal eine Zeit gegeben, wo Expedia noch das umsatzstärkste Internetportal war. Doch in den letzten Jahren hat Booking.com Expedia überholt.

Intern baut Expedia unter dem Projektnamen „trip and touch“ das Portal um. Ab November startet es in Amerika. In Zukunft brauch der Kunde nicht mehr in den Veranstalternseiten und sich stundenlang auf die Suche nach der günstigsten Reise begeben. Das Portal will Flüge, Zugtickets, Hotels, Mietwagen alles auf einer Seite mit Preisen der Wettbewerbern abbilden.

Expedia will ein digitaler Reiseberater werden und sich so in der Preisschlacht auf dem Markt abheben.

Die Tricks von Booking.com

Bereite mich gerade auf ein Seminar vor und da finde ich diesen Artikel von Alexander Bögelein in der Südwestpresse.

Was ich total lustig finde sind die kommenden Zeilen. Anbei die Zeilen aus dem Pressebericht. Wer ist jetzt unfair die Wirtin oder Booking.com?

Doch die unfairen Praktiken von Booking.com gehen noch weiter. Der Frankfurter Korrespondent dieser Zeitung war im Spätsommer ins Ötztal gefahren. Bei der Buchung über Booking.com bezahlte er für ein Doppel-Zimmer in einer Pension mit Frühstück 82 EUR, laut Preisliste im Zimmer wären nur 52 EUR fällig gewesen. Seine Beschwerde bei der Wirtin brachte nichts, ebenso wenig wie bei Booking.com.

„Doch es kommt noch dreister“, erzählt er. Als Booking.com ein paar Tage später um eine Bewertung des Aufenthaltes bittet, schreibt er seine Erfahrung auf: Gutes Zimmer, gute Lage, Frühstück in Ordnung, wertet er als positiv. Er schildert aber auch die Preisdifferenz und das Verhalten der Wirtin und von Booking.com. Daher vergibt er nur eine durchschnittliche Bewertung. Diese schaltet das Portal frei und schreibt „Zu dieser Bewertung gibt es keinen Kommentar“. „Booking.com hat die komplette Begründung des Gastes gestrichen – ohne Rücksprache. Wie dreist manipulieren Booking.com und andere Internet-Buchungsportale die Bewertungen?“, fragt er sich. Auf eine schriftliche Anfrage der SÜDWEST PRESSE reagierte Booking.com nicht.

ALEXANDER BÖGELEIN | 26.10.2015

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/wirtschaft/Die-Tricks-von-Booking-com;art4325,3500171