STUDIE: Offline-Vertrieb wird wieder wichtiger

Zahlreiche Hotels vernächlässigen Social Media als Marketing- und Absatzkanal um sich mehr auf den Direktvertrieb zu konzentrieren. Das ergibt eine Studie, die die Ecole Hotelière de Lausanne in Zusammenarbeit mit dem Channelmanager Ratetiger erhoben hat. Derzufolge setzen die Hoteliers zurzeit so stark auf Direkt- und sogar Offline-Vertrieb, um Kommissionen für Portale und Online-Travel Agency (OTAs) zu sparen. Auch die Paritätsanforderungen der Portale machen den Hoteliers zu schaffen.

Die Studie kommt auch zu dem Ergebnis, dass Hotels nicht davon überzeugt sind, dass soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Tripadvisor und Youtube nicht relevant sind, wenn es darum geht, Buchungen zu generieren – auch wenn sie diese Kanäle zum Teil schon nutzen. Jedes dritte der befragten Hotels hat keine eigene Social-Media-Strategie, und nur eins von acht Häusern nutzt Social Media gezielt als Marketing-Instrument.

Stattdessen verstärken viele Hotels ihre Aktivitäten sogar im Offline-Bereich und intensivieren Firmenverträge mit vorhersehbarem Buchungsaufkommen. Auch der Mix von Online-Kanälen wird zunehmend diversifiziert, um zusätzliches Geschäft zu generieren. Durch Direktbuchungen, aber auch durch die Nutzung kleinerer Nischenportale soll die Abhängigkeit von den großen und teuren OTAs verringert und die Vertriebskosten gesenkt werden.

Zielsetzung der Studie war es, Ergebnisse über die Vertriebsstrategien von 3- und 4-Sterne Hotels in fünf geographischen Märkten gewinnen: Frankreich, Deutschland, Spanien, Großbritannien und den USA. 65 Prozent der Studienteilnehmer waren Kettenhoteliers, 35 Prozent Individualhoteliers.

Quelle: 4. Oktober 2012, AHGZ Online

Social Media bringt nichts

Alle reden über Social Media – aber keiner kauft ein. Nachdem sich im E-Commerce bereits zahlreiche Händler enttäuscht von Social-Commerce abgewendet haben, findet nun auch ein Vertreter der Reisebranche offene Worte: Für „völlig überbewertet“ hält Christian Saller, Chef der Flug- und Hotelsuche Swoodoo, den Kanal.

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Twitter für manche User wichtiger als Sex

50 Prozent checken Social-Media-Updates auch nachts im Bett

Soziale Medien dominieren zunehmend den Alltag ihrer Nutzer – sowohl privat als auch beruflich. Immer mehr Menschen sind beinahe zu jeder Tages- und Nachtzeit dazu bereit, sich von Twitter, Facebook und Co bei diversen anderen Tätigkeiten stören zu lassen. Manche User unterbrechen sogar das Liebespiel, um Social-Media-Updates zu checken. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Retrevo hervor, wonach rund die Hälfte aller Nutzer auch nachts im Bett oder sofort nach dem Aufstehen bei Twitter und Facebook reinschaut.

Für 16 Prozent ersetzen die sozialen Medien sozusagen den morgendlichen Blick in die Zeitung, sie holen sich die Nachrichten aus ihrem Netzwerk. Mehr als die Hälfte sagt, Facebook „muss“ zumindest einmal täglich gecheckt werden, zehn Prozent loggen sich alle paar Stunden ein. Grundsätzlich sind laut der Retrevo-Untersuchung iPhone-Nutzer noch eher bereit sich unterbrechen zu lassen als andere. „Twitter für manche User wichtiger als Sex“ weiterlesen

Mein Leben als Hotelcoach auf der ITB – Teil IV

Der letzte Tag für Fachbesucher stand ganz im Zeichen des Mediengipfels, insbesondere der Social Medias und nebenbei wurden viele alte und auch einige neue Kontakte geknüpft und gepflegt.

Thema des Mediengipfels auf der ITB: „Wie wir uns in Zukunft informieren – Machen Blogs, Facebook & Co die Touristikpresse überflüssig?“ Keynotespeaker war Wolfgang Clement, der ehemaliger Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit.

Die Auflagen der klassischen Medien wie Tageszeitungen und Magazine brechen ein, Social Media-Angebote wie Facebook mit rund 350 Millionen Nutzern verändern das Kommunikationsverhalten in nahezu dramatischer Weise. Fluch oder Segen für die Reisebranche? Bei ersten ITB Mediengipfel standen Fragen rund um die Zukunft der Touristik-Medien auf der Agenda. Die Veranstaltung war eine Initiative der Messe Berlin mit der ITB Berlin und ihren Partnern news aktuell (dpa-Gruppe), der Landau Media Monitoring AG sowie der auf die Reiseindustrie spezialisierten Kommunikationsagentur Wilde & Partner Public Relations. „Mein Leben als Hotelcoach auf der ITB – Teil IV“ weiterlesen

Mein Leben als Hotelcoach auf der ITB – Teil II

Der erste Tag auf der ITB 2010 stand ganz im Zeichen der Bewertungsportale, Web 2.0 & Social Media.

Zunächst luden David Schlee von hotel-hosting und die Greenline-Hotels Gruppe zur Podiumsdiskussion zum Thema „Wie gehen mittelständische Hotels mit Online Hotelbewertungen um? Welche Chancen und Risiken gibt es?“ in die ICC Lounge ein.

 Im Internet kann JEDER Hoteltester sein – Hotelbewertungsportale machen es möglich. Egal, ob das Bett zu hart, die Sauberkeit unzureichend oder das Personal unfreundlich war, auf diesen Plattformen kann man es anderen Interessierten mitteilen. „Mein Leben als Hotelcoach auf der ITB – Teil II“ weiterlesen

Monitoring Web 2.0: Ergebnisse der Umfrage unter Hotels im deutschsprachigen Raum

In der von Barbara Riegler verfassten Diplomarbeit am Institut für Tourismus und Freizeitwirtschaft der WU Wien wurde untersucht ob die Hotellerie im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) ihre Marketingaktivitäten durch Social Media Plattformen unterstützen und wie ihr Verhalten in Bezug auf Monitoring der diversen Plattformen ist. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass die Hotels im deutschsprachigen Raum die Möglichkeit der Integration von Social Media Plattformen noch sehr wenig nutzen. Bewertungen werden zwar kritisch eingeschätzt, jedoch erkennt man die Chance, über diese Plattformen Kundenfeedback zu generieren und dieses für die ständige Weiterentwicklung und Anpassung des Angebots zu nutzen. Bei Auffinden von negativen Äußerungen über das Hotel im Web liegt der Fokus auf dem öffentlichen Dialog mit dem Kunden.

siehe Grafik:

Nutzung von Social Media Plattformen

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