TUI investiert in peakwork AG

Hannover/Düsseldorf, 10. November 2016. TUI Ventures hat einen Anteil an der peakwork AG erworben und steigt damit als Finanzinvestor in den Technologieanbieter für die Touristik ein. Ziel beider Partner ist, einen globalen Marktstandard für den Vertrieb von touristischen Leistungen zu etablieren. Die innovative Player-Hub-Technologie der peakwork AG und das wachsende globale Partner-Netzwerk bieten die ideale Grundlage, um den steigenden Anforderungen in der Touristik international zu begegnen. Die Beteiligungsgesellschaft der TUI Group erhält 15,4 Prozent an peakwork und wird zum ersten Ankerinvestor des Düsseldorfer Unternehmens. Weitere Investoren sind geplant. Über den Investitionspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Beteiligung wurde über eine Kapitalerhöhung sowie durch Anteile von bestehenden peakwork Aktionären ermöglicht.

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Trend zur Online-Buchung ungebrochen

Auch klassische Reisebüros können sich der Online-Buchung nicht mehr verschließen.

Laut Statistik Austria ist die Zahl der Online-Bucher seit 2006 um 86 Prozent auf 800.000 gestiegen. Die österreichischen Reiseanbieter im Internet schnappten der dominanten deutschen Konkurrenz Anteile bei den Buchungen weg. 2010 wird die Hälfte der Internet-Bucher Angebote auf heimischen Portalen nützen, glaubt Wilfried Kropp, Geschäftsführer des IT-Anbieters Amadeus.

Bildquelle: 12.07. 2010, Static.rp-online.de

2006 waren es erst zehn Prozent, der Rest buchte bei deutschen Anbietern. Vom gesamten Umsatz mit Pauschalreisen (600 Mio. Euro im Jahr 2010) können Internet-Anbieter insgesamt 20 Prozent oder 110 Mio. Euro abzwacken, sagte Kropp am Freitag im Rahmen eines Pressegesprächs.

Alleine im ersten Halbjahr 2010 verzeichneten Internet-Portale um 30 Prozent mehr Buchungen, bei den Reisebüros sind es nur fünf Prozent gewesen, hieß es. Die Anbieter Restplatzbörse, TUI und Stafa Reisen haben laut eigenen Angaben ihre Hausaufgaben gemacht. In den Jahren 2005 und 2006 hatte beispielsweise die Restplatzbörse noch relativ wenige Reisen online zur Verfügung gestellt. Heute seien Angebote von 90 Reiseveranstaltern bei ihm auch online abrufbar, sagt Helmut Schönbacher, Geschäftsführer der Restplatzbörse.

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Warum jetzt in eine eigene iPhone App investieren?

Travel-Tech-Spezialist GIATA bietet nun Hotels eine eigene iPhone App an – ab 99 Euro im Monat. Warum sollte man nun in diese Killerapplikation im mobilen Marketing investieren? Einige Fragen an Michael Jarugski, Sales & Marketing Manager bei GIATA.

Buchen die Gäste von heute und morgen denn überhaupt per Smartphone?
Michael Jarugski: Ja, denn der mobile Handy- und Internetmarkt wächst rasant. Das US-Marktforschungsunternehmen Gartner sagt voraus, dass es in 2013 mehr sogenannte Mobile Devices geben wird als Desktopsysteme und ab 2015 Menschen bevorzugt mobil websurfen. Damit rutscht das Thema Internetbuchung auf das Smartphone. Doch schon heute nutzen immer mehr Nutzer von Smartphones von Apple oder Blackberry spezielle Services wie Buchungsmaschinen. Damit hat die App eine hohe Relevanz als neuer Vertriebs- und Marketingkanal. Mit einer eigenen App sind Hotels am Puls der Zeit. Und GIATA ist damit zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Produkt präsent.

Was ist das Wichtigste, was man über eine eigene iPhone App wissen muss?
Das Preis-Leistungsverhältnis ist doch entscheidend. Bislang musste man für eine eigene App rund 30.000 Euro aufwenden. Bei uns bekommt man diese – und zwar voll ausgestattet – für 99 Euro im Monat. Nur eine bis zwei Buchungen darüber im Monat bringen das schon in die Gewinnzone. „Warum jetzt in eine eigene iPhone App investieren?“ weiterlesen

Tui-Konzern startet Angriff auf Hofer Reisen

Tui-Österreich gründet gemeinsam mit Andreas Falkensteiner einen neuen Reisedirektvertreiber namens Reisefalke, der Hofer Reisen Konkurrenz machen soll.

Der unübersehbare Erfolg des Reisedirektvertreibers Hofer Reisen hat den Branchenriesen Tui Österreich (700 Millionen Euro Umsatz, 50 eigene Reisebüros, 700 Mitarbeiter, vierzig Prozent Marktanteil) zur Gründung eines Konkurrenzunternehmens bewogen, berichtet das Wirtschaftsmagazin trend in seiner am Dienstag erscheinenden Ausgabe.

Am 30. November genehmigte die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde den Zusammenschluss einiger bislang eigenständig agierenden Firmen der Tui Austria Holding und dem Hotelvermarkter Falktours, dessen Betreiber Andreas Falkensteiner ist. Zum einen geht es dabei um die Beschaffung von Hotelbetten in Großkontingenten – eine Attacke auf den Branchenprimus Eurotours – zum anderen um einen aggressiven Direktvertrieb. „Tui-Konzern startet Angriff auf Hofer Reisen“ weiterlesen