Soziales Netzwerk baut Werbung aus

Soziale Netzwerke
Bildquelle: 26.09.2010, Cloudrecruiting.net

Das Soziale Netzwerk Facebook erweitert sein Werbeangebot um „Sponsored Stories“. Ähnlich wie bei den Promoted Tweets auf Twitter und Googles Adwords können Unternehmen dafür zahlen, dass ihre Werbung bei bestimmten Inhalten aufscheint – in dem Fall werden die Nutzer selbst instrumentalisiert.

Sobald ein Nutzer etwa Facebooks „Gefällt mir“-Button („Like it“) anklickt, erscheint diese Empfehlung als Werbeeinschaltung auf den Facebook-Seiten seiner Freunde. Auch die Lokalisierungsfunktion Facebook Places, Facebook-Anwendungen und Updates auf Unternehmens- und Fanseiten können entsprechend verwendet werden.

Ein Beispiel: Ein Möbelhaus bucht ein Kontingent „Sponsored Stories“ für Facebooks Lokalisierungsservice Places. Checkt ein Nutzer mit Facebook Places bei diesem Möbelhaus ein, gibt also an, dass er gerade vor Ort ist, erscheint eine entsprechende Meldung in seinem News-Feed (Statusupdates) auf Facebook. Dieses Statusupdate kann nun vom Möbelhaus inklusive Namen und Bild des jeweiligen Nutzers, weiteren Infos wie Begleitung sowie Kommentaren und Likes bei den Facebook-Kontakten des Nutzers eingeblendet werden. Die Werbung erscheint am rechten Rand der Facebook-Seiten, optisch etwa durch ein Logo des Möbelhauses als solches auch erkennbar. „Soziales Netzwerk baut Werbung aus“ weiterlesen

Facebook ist zum Plaudern da: viel Blabla, kaum Wirkung für Hotelbucher

Welche Webseiten werden vor der Online Buchung genutzt?
Quelle: Martina Teufel, BA: Falkensteiner Online Umfrage, April 2010

Nur ein Prozent aller Urlaubsentscheidungen werden aufgrund von Informationen aus Facebook und Co. getroffen. Die wichtigste Informationsquelle für Hotelbucher ist derzeit die Hotelwebsite.

Für über 70 Prozent der Österreicher ist bei der Urlaubsplanung der Besuch der Hotelwebsite der erste oder zweite Schritt im Netz. Für über 60 Prozent beginnt der Weg zur Online-Buchung bei Google. Das ergibt eine Studie von Falkensteiner Hotels. 30 Prozent der 3500 Befragten gaben ausserdem an, zuerst oder als zweiten Schritt Bewertungsportale wie Holidaycheck oder Tripadvisor zu besuchen.

Wer aber dachte, das weltweite Gerede in Facebook, Twitter und Co. sei für die Urlaubsentscheidung wichtig, wird vom Ergebnis dieser Befragung klar widerlegt. Gerade mal für ein Prozent spielt das überhaupt eine Rolle.

Rückfragehinweis:
Götz Lachmann
Pressesprecher/Ltr. Öffentlichkeitsarbeit
Head of Communications
Falkensteiner Michaeler Tourism Group
Falkensteiner Hotels & Residences
Columbusplatz 7-8 / Stiege 2
A-1100 Wien/Vienna
Tel.: +43 (0)1 605 40 37
Mobil: +43 (0)664-6250761
Fax: +43 (0)1 605 40 9737
goetz.lachmann@fmtg.com
http://www.fmtg.com

Quelle: 15.10.2010, DiePresse.com

„Facebook ist Selbstprostitution“

Willkommen in der schönen, neuen Welt des Multitasking: Um nichts zu verpassen, tun wir alles auf einmal.

Mit der F.A.Z. sprach Ernst Pöppel, Professor für Medizinische Psychologie, über Facebook, Öffentlichkeitswahn und Intimität.

Herr Pöppel, was haben Facebook, Twitter, SMS und E-Mails mit meinem Gehirn zu tun?
„Facebook ist Selbstprostitution auf Basis von Informationsgier“, sagte der Professor für Medizinische Psychologie Ernst Pöppel. Viel, denn die ursprüngliche Kommunikation zwischen Menschen bestand im gesprochenen Wort, zusammen mit Mimik und Gestik. Die Einführung der Schrift war eine Revolution, denn durch sie werden Hirnareale fremdgenutzt. An sich ist Lesen also ein Missbrauch des Gehirns. Durch die Fülle der Informationen, die jetzt überall verfügbar sind, stürzen wir uns allerdings in eine extreme Form der Überforderung.

Wie äußert sich die?
Der Mensch kann sich immer nur auf eine Sache konzentrieren. Multitasking ist streng genommen grober Unfug und unmöglich; möglich ist, in einem Zeitfenster von einigen Minuten mehrere Dinge schnell hintereinander zu erledigen. Wenn ich das aber einen Tag lang mache, habe ich mich von den Informationen instrumentalisieren lassen und weiß gar nicht mehr wirklich, was ich gemacht habe.
 
Für viele Menschen ist das Alltag. Sollen sie sich damit arrangieren? „„Facebook ist Selbstprostitution““ weiterlesen

Twitter für manche User wichtiger als Sex

50 Prozent checken Social-Media-Updates auch nachts im Bett

Soziale Medien dominieren zunehmend den Alltag ihrer Nutzer – sowohl privat als auch beruflich. Immer mehr Menschen sind beinahe zu jeder Tages- und Nachtzeit dazu bereit, sich von Twitter, Facebook und Co bei diversen anderen Tätigkeiten stören zu lassen. Manche User unterbrechen sogar das Liebespiel, um Social-Media-Updates zu checken. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Retrevo hervor, wonach rund die Hälfte aller Nutzer auch nachts im Bett oder sofort nach dem Aufstehen bei Twitter und Facebook reinschaut.

Für 16 Prozent ersetzen die sozialen Medien sozusagen den morgendlichen Blick in die Zeitung, sie holen sich die Nachrichten aus ihrem Netzwerk. Mehr als die Hälfte sagt, Facebook „muss“ zumindest einmal täglich gecheckt werden, zehn Prozent loggen sich alle paar Stunden ein. Grundsätzlich sind laut der Retrevo-Untersuchung iPhone-Nutzer noch eher bereit sich unterbrechen zu lassen als andere. „Twitter für manche User wichtiger als Sex“ weiterlesen

Twitter kann seine User nicht halten

twitter-logo60 Prozent der Nutzer zwitschern nur kurzfristig – Neueinsteiger kommen mit Twitter nicht zurecht.

Der Mikroblogging-Dienst Twitter hat innerhalb kürzester Zeit ein rasantes Wachstum erlebt und eine selten gesehene Publikumsstärke an den Tag gelegt. Für den Großteil der User bleibt die Kurznachrichtenplattform jedoch ein einmaliges bzw. zumindest nur kurzfristiges Vergnügen. Rund 60 Prozent der Nutzer kehren dem Nielsen-Marktforscher David Martin zufolge der Seite bereits im Monat nach ihrer Registrierung wieder den Rücken. Ähnliche Angebote wie Facebook oder MySpace hätten in vergleichbaren Entwicklungsstadien eine bis zu doppelt so hohe Bindungsrate erreicht. Twitter schafft es hingegen nur auf magere 40 Prozent und soll ausgerechnet aufgrund seiner wachsenden Popularität auf Grenzen stoßen. „Twitter kann seine User nicht halten“ weiterlesen

Neue Werbewege – wenn der Kunde zwitschert…

twitter

Der Dialog mit den Kunden wird für viele Unternehmen immer wichtiger. Das Internet bietet bereits zahlreiche Möglichkeiten zur direkten Kommunikation. Doch nun entdecken die Werbetreibenden einen weiteren Werbekanal: den Kurznachrichtendienst Twitter. Twittern wird zum Massenphänomen. „Neue Werbewege – wenn der Kunde zwitschert…“ weiterlesen